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2019 12.03. - 02.04.
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Max Annas

Foto: Michele Corleone

geboren 1963 und aufgewachsen in Westdeutschland, hat die letzten Jahre der DDR genutzt, um sich dort umzusehen und Freundschaften zu schließen. Im Juli 1989 wurde ihm die Einreise schließlich verwehrt. Er arbeitete lange als Journalist, lebte in Südafrika und wurde für seine Romane Die Farm (2014), Die Mauer (2016) und Finsterwalde (2019) mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet. Weitere Veröffentlichungen: Illegal (2017) und Morduntersuchungskommission (2019).


 

Margit Auer

Foto: Richard Auer

Als Kind wollte Autorin Margit Auer, geboren 1967, Postbotin werden und mit einem gelben Fahrrad Briefe verteilen – aber dann kam alles ganz anders. Sie wurde Journalistin und schrieb viele Artikel für Zeitungen. Als ihre drei Söhne zur Welt kamen, las sie jede Menge Kinderbücher und beschloss, selbst welche zu schreiben. Trotzdem findet sie es immer noch toll, wenn jemand Post verteilt. In ihrer Bestseller-Reihe Die Schule der magischen Tiere macht das Mr. Morrison. Welches Tier würde sie selbst sich wünschen? Einen Esel! 2019 wurde Margit Auer mit dem Kinderbuchpreis „Heidelberger Leander“ ausgezeichnet.

 


 

Hannes Bajohr

Foto: privat

geboren 1984 in Berlin, verarbeitet Texte mit verschiedenen digitalen Techniken, um neue Texte hervorzubringen. Oft verwendet er Mittel der Computerlinguistik oder selbst geschriebene Scripts, manchmal kommt auch nur die Word-Synonymfunktion zum Einsatz. Zusammen mit Gregor Weichbrodt ist er Teil von 0x0a, einem Textkollektiv für digitale konzeptuelle Literatur.

 

 


 

Sabine Bode

Foto: Marijan Murat

Jahrgang 1947, begann als Redakteurin beim Kölner Stadt-Anzeiger. Seit 1978 arbeitet sie freiberuflich als Journalistin und Buchautorin und lebt in Köln. Sie ist eine renommierte Expertin auf dem Gebiet seelischer Kriegsfolgen.


 

Katrin Bongard

Foto: Uwe Carow

1962 in West-Berlin geboren, schrieb nach ihrem Studium der Kunstgeschichte Drehbücher. 2005 entstand aus einem Drehbuch ihr erster Jugendroman Radio Gaga, der mit dem Peter Härtling-Preis, dem Preis der Jungen Jury Wien und der Goldenen Leslie des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet wurde. Seither hat sie 20 Bücher für Jugendliche und junge Erwachsene sowie zwei Graphic Novels veröffentlicht. Zusammen mit ihrem Mann leitet sie in Berlin eine Schauspielagentur sowie das Label Red Bug Books. Zudem ist sie künstlerisch aktiv mit Bildern, Fotos, Installationen und Zeichnungen, die sie auch gerne in ihre Bücher einbindet. Es war die Nachtigall (2020) ist ihr erstes Buch im Hanser Verlag.

 


 

Jutta Ditfurth

Foto: Philipp von Ditfurth

Jahrgang 1951, studierte Soziologie, Politik, Wirtschaftsgeschichte, Kunstgeschichte und Philosophie in Heidelberg, Hamburg, Freiburg, Glasgow und Bielefeld. Sie forschte und lehrte als Soziologin an verschiedenen Hochschulen. Sie ist Sozialwissenschaftlerin, Politikerin und Aktivistin für Feminismus, Ökosozialismus und Antirassismus. Als Journalistin und Autorin von politisch engagierter Sachliteratur und Belletristik ist sie auch publizistisch tätig.


 

Ingeborg Gleichauf

Foto: Eberhard Gleichauf

geboren 1953, wuchs in Neustadt im Schwarzwald auf und zog nach dem Abitur 1972 nach Freiburg. Dort studierte sie Germanistik und Philosophie für das Lehramt. Sie wurde 1994 an der Universität Freiburg über Ingeborg Bachmann promoviert. Ihr Buch über Simone de Beauvoir bekam den Wiener Preis der Jungen Kritiker. Sie veröffentlichte auch eine Biografie über Hannah Arendt und schreibt bei literaturkritik.de.

 

 


 

Axel Hacke

Foto: Thomas Dashuber

Jahrgang 1956, war von 1981 bis 2000 Redaktionsmitglied der Süddeutschen Zeitung, zunächst als Sportredakteur, dann als politischer Reporter und Streiflicht-Autor. Seit 2000 lebt er als Schriftsteller und Kolumnist in München und im Chiemgau. Die Liste der Preise, die er erhalten hat, ist lang, noch sehr viel länger ist die Liste all der lesenswerten Bücher, die er seit bald 30 Jahren veröffentlicht hat  -- angefangen von Nächte mit Bosch und dem kleinen Erziehungsberater Anfang der 1990er Jahre bis zu  Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen (2017) und  Wozu wir da sind. Walter Wemuts Handreichungen für ein gelungenes Leben (2019).

 


 

Wolfgang Hegewald

Frieder W. Bergner

Foto Hegewald: Roman Pawlowski
Foto Bergner: privat

Wolfgang Hegewald, geboren 1952 in Dresden, studierte Informatik und Theologie, bevor er 1983 nach Hamburg übersiedelte, da in der DDR seine schriftstellerischen Arbeiten nicht publiziert wurden. 1984 wurde er beim Ingeborg-Bachmann-Preis in Klagenfurt ausgezeichnet, 1987 erhielt er ein Stipendium der Villa Massimo in Rom. Er veröffentlichte Romane darunter Jakob Oberlin oder Die Kunst der HeimatDie Zeit der TagediebeEin obskures Nest. Von 1993 an leitete Hegewald das Studio für Literatur und Theater an der Universität Tübingen, seit 1996 ist er Professor für Rhetorik und Poetik an der HAW Hamburg.
 
Frieder W. Bergner, geboren 1954, erhielt seine erste musikalische Ausbildung im Kirchenchor bei den Thüringer Sängerknaben, später bekam er Klavierunterricht und spielte mit 17 Jahren Posaune. Nach dem Abitur studierte er an der Dresdner Musikhochschule (1974–1978) Posaune bei Hans Hombsch und lernte Jazz bei Günter Hörig. In den frühen 1990ern hatte er eine Gastprofessur als Leiter der Big Band der Weimarer Musikhochschule. Von  Jazz über Rock bis zu zeitgenössischer konzertanter Musik reicht seine Bandbreite in unterschiedlichen Besetzungen – solo, als Duo mit Silke Gonska, aber auch  mit großen Orchestern.


 

Laura Hillman

Adrian Mills

Foto Hillmann: Hannelore Wolff
Foto Mills: privat

Die „Schindlerjüdin“ Laura Hillman, geboren 1924 als Hannelore Wolff, lebt heute in den USA. Die englische Originalausgabe erschien 2005 unter dem Titel „I Will Plant You a Lilac Tree Tree: A Memoir of a Schindler’s List Survivor“ bei Atheneum Books for Young Readers.

Es liest der Übersetzer Adrian Mills, geboren 1951 in England und wohnhaft in Aurich/Ostfriesland. Er war bis zur seiner Pensionierung als Englisch- und Deutschlehrer tätig und hat nun genug Zeit für seine Leidenschaft: das Singen.

 

 

 

 

 


 

Wulf Kirsten

Annette Seemann

Foto Kirsten: Harald Wenzel-Orf
Foto Seemann: privat

Wulf Kirsten wurde 1934 in Klipphausen bei Meißen geboren. Nach seinem Pädagogikstudium arbeitete er kurzzeitig als Lehrer, war dann von 1965 bis 1987 Lektor des Aufbau Verlags. Seither lebt er als freier Schriftsteller in Weimar. Für sein literarisches Schaffen wurden ihm zudem u.a. der Peter-Huchel-Preis und der Joseph-Breitbach-Preis verliehen, zuletzt 2015 der Thüringer Literaturpreis.

Annette Seemann, geboren 1959 in Frankfurt am Main, ist Autorin und Übersetzerin. Sie studierte in Frankfurt am Main und Poitiers (Frankreich) Germanistik und Romanistik. Von 1990 bis 2000 gehörte sie zu den freien Autoren des FAZ-Magazins. Seit 2002 lebt sie in Weimar. 2003 übernahm Annette Seemann den Vorsitz des Freundeskreises Gesellschaft Anna Amalia Bibliothek e. V. Seit 2014 ist sie Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.

 

 

 


 

Miku Sophie Kühmel

Foto: Andreas Labes

wurde 1992 in Gotha geboren. Sie hat an der Humboldt-Universität zu Berlin und der New York University studiert, unter anderem bei Roger Willemsen und Daniel Kehlmann. Seit 2013 erscheint ihre Kurzprosa regelmäßig in Zeitschriften und Anthologien. Kintsugi ist ihr erster Roman, für den sie mit dem Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung 2019 und dem aspekte-Literaturpreis 2019 ausgezeichnet wurde.

 


 

Christian Meyer-Landrut

Foto: privat 

wurde 1964 in Düsseldorf geboren. Seine Mutter wuchs in der Mark Brandenburg auf; fest eingefügt in den preußischen Landadel. Sein Vater war das Kind einer baltischen Kaufmannsfamilie aus Reval (Tallin). Der Autor ist freischaffender Architekt und betreibt seit 1997 ein Architekturbüro in Weimar mit Schwerpunkt im Industriebau. Neben seiner freiberuflichen Tätigkeit ist sein ehrenamtliches Engagement für ihn wesentlich: Seit 2016 ist er als Johanniter-Ritter ehrenamtlicher Landesvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe Sachsen-Anhalt / Thüringen. Er ist ein Geschichtenerzähler, zeichnet, kocht, schreibt, fantasiert aus Liebe zum Leben – immer suchend...

 


 

Kathleen Morgeneyer

Sabine Rennefanz

Foto: Claus Dyba

Kathleen Morgeneyer, geboren 1977, absolvierte ihre Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. 2007 wurde sie in einer Kritikerumfrage zur besten Nachwuchsschauspielerin in NRW gewählt und 2009 in der Zeitschrift Theater heute zur Nachwuchsschauspielerin des Jahres. 2009 erhielt sie den Alfred-Kerr-Preis für die Rolle der Nina in Jürgen Goschs Die Möwe. Seit der Spielzeit 2011/12 ist sie Ensemblemitglied am Deutschen Theater. 2017 wurde sie mit dem Ulrich-Wildgruber-Preis ausgezeichnet.
 
Sabine Rennefanz, 1974 in Beeskow geboren, arbeitet als Redakteurin für die Berliner Zeitung und wurde für ihre Arbeit mit dem Theodor-Wolff-Preis und dem Deutschen Reporterpreis ausgezeichnet. Ihr erstes Buch Eisenkinder stand mehrere Wochen auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. 


 

Alexander Osang

Foto: Andreas Labes

1962 in Ost-Berlin geboren,  ist Journalist und Schriftsteller. Nach einer Berufsausbildung mit Abitur zum Instandhaltungsmechaniker und einem abgebrochenen Studium der Umwelttechnik volontierte er bei der Berliner Zeitung, studierte in der Sektion Journalistik an der Karl-Marx-Universität Leipzig und arbeitete weiter bei der Berliner Zeitung – auch über die Wiedervereinigung hinaus. Vor mittlerweile 20 Jahren ging er als Reporter für den SPIEGEL nach New York. Im Jahr 2000 veröffentlichte er seinen ersten Roman Die Nachrichten, der später unter der Regie von Matti Geschonneck verfilmt wurde. Seit März 2018 lebt er in Tel Aviv und schreibt weiterhin auch für den SPIEGEL.

 


 

Eugen Ruge

Foto: Asja Caspari

wurde 1954 in Soswa (Ural) geboren. Der diplomierte Mathematiker begann seine schriftstellerische Laufbahn mit Theaterstücken und Hörspielen. Für In Zeiten des abnehmenden Lichts wurde er unter anderem mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. Zuletzt erschienen die Bände Theaterstücke und Annäherung sowie die Romane Cabo de Gata und Follower.

 

 


 

Klaus Vieweg

Foto: Jan-Peter Kasper

1953 im thüringischen Steinach geboren, ist ein deutscher Philosoph, international bekannter Hegel-Forscher und Autor von Detektivromanen. An der Friedrich-Schiller-Universität Jena ist er Professor für Philosophie.